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Leben ist unbezahlbar -

Keine Experimente mit jungen Fahrern!

Verkehrsminister Patrick Schnieder hat mit seinem Eckpunktepapier vom 17. Oktober 2025 der Reform der Fahrausbildung in Deutschland eine neue Richtung gegeben. Eine Richtung mit der ein seit 1957 bestehendes regelbasiertes System der professionellen Fahrausbildung zerstört wird. In den Regeln zur professionellen Fahrausbildung in Deutschland spiegelt sich das Wertesystem unserer Gesellschaft wider. Verantwortung für Leben, Gesundheit, Eigentum und Umwelt stehen an erster Stelle, haben oberste Priorität. Wir, die Bundesvereinigung der Fahrlehrerverbände, wollen, dass das so bleibt! Denn: Leben ist mit Geld nicht zu bezahlen – Leben ist unbezahlbar!

Lesen Sie hier die Pressemitteilungen und Stellungnahmen der Bundesvereinigung der Fahrlehrerverbände e.V., der Landesverbände, anderer Fachverbände und Fachzeitschriften.

64. Deutscher Verkehrsgerichtstag - Empfehlungen

Der 64. VGT ist beendet und der aus Sicht der Fahrlehrerschaft wohl wichtigste Arbeitskreis VI hat durch die Abstimmungen eine gute Unterstützung in ihrem steten Bestreben nach dem Beibehalt der professionellen Fahrausbildung erhalten. Es gilt nun, den politischen Rahmen so zu gestalten, dass digitale Lernformen sinnvoll eingesetzt werden und die pädagogische Qualität der Ausbildung erhalten bleibt.

Der Holzweg

Das sogenannte Reformpaket zur Fahrausbildung in Deutschland ist eine Fata Morgana. In Wahrheit handelt es sich um ein Deregulierungspaket auf Kosten eines Berufstands, auf Kosten der Verkehrssicherheit, auf Kosten von Menschenleben. Harry Bittner beschreibt diese Zusammenhänge im Artikel „Der Holzweg“.

Ist die Fahrausbildung zu teuer oder Geld gegen Leben

Seit dem Jahr 2000 sind in der Verkehrssicherheitsarbeit der Bundesrepublik Deutschland große Erfolge sichtbar geworden. Das Dokument stellt die Ausgangszahlen mit den jetzigen Zahlen gegenüber und stellt die Frage nach dem Sinn der Vorschläge des Eckpunktepapiers.

Stellungnahme zu den Eckpunkten „Reform der Fahrschulausbildung“

Die nun geplante Reform der Fahrschülerausbildung kann vor diesem Hintergrund nur als Deklassierung bezeichnet werden, denn sie stellt die pädagogisch gut ausgebildete und damit qualifizierte Lehrkraft vollends in Frage. Daraus resultierend wird auch die in der Ausbildung von Fahrschülerinnen und Fahrschülern immer im Vordergrund stehende Verkehrssicherheit konterkariert und das, obwohl man auf der Homepage des BMV noch immer folgende Aussage findet: „Bei der Suche nach Lösungsansätzen für eine Optimierung der Ausbildung von Fahrschülern muss die Erhöhung der Verkehrssicherheit an erster Stelle stehen.“

Deregulierung statt Reform

Würden diese Zeilen die Zustände in einem Entwicklungsland der dritten Welt beschreiben, wäre man wohl wenig überrascht. Doch nein, die Eingangszeilen beschreiben die jetzigen und geplanten zukünftigen Zustände in Deutschland. Unglaublich, nicht zu fassen und trotzdem Realität. Was also tun?

Politik brüstet sich mit Billig-Führerschein-Modell: Diese Sparpolitik riskiert Menschenleben

Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) will den Führerschein günstiger machen – und das auf Kosten der Sicherheit. Sein Plan: Präsenzpflicht in der Theorie abschaffen und durch digitalen Distanzunterricht und Lern Apps ersetzen. Doch Experten warnen: Das Modell ist nicht zu Ende gedacht. Rein digitaler Unterricht bleibt weniger im Gedächtnis und sicherheitsrelevante Themen werden nicht ausreichend verankert, was gerade bei jungen Menschen das Unfallrisiko erhöht. Deshalb müssen Inhalte in zusätzlichen Fahrstunden nachgeholt werden – und das macht den Führerschein am Ende sogar teurer.

Ein Frontalangriff auf die Fahrschulen

Shilo Brooks, CEO und Professor beim George W. Bush Presidential Center erklärt seine Idee zur Gestaltung der Zukunft mit einem Satz, in dem es heißt, dass man zur Gestaltung der Zukunft in den Seiten der Vergangenheit nach Weisheit suchen soll. Hätte doch Minister Schnieder diesen Satz gelesen!

Populismus statt Reform

Minister Schnieder greift die Meinung einiger Bürger auf und präsentiert vermeintlich einfache Lösungen. Schnell und unerwartet, unvorbereitet und undurchdacht flogen am 17.10.2025 Verkehrsminister Schnieders Vorschläge zur Reform der Fahrausbildung in die Welt.

Eine Frage des Preises

Die Diskussion um die Kosten der Fahrausbildung hat die Reform der Fahrschulausbildung zum erliegen gebracht. Nicht so schlimm meint mancher. Aber treibt die Fahrausbildung nach einer 27 Jahre alten Ausbildungsordnung nicht auch die Kosten in die Höhe? Es ist Zeit für Veränderungen!